Menü Kontakt

Elastose und Sonnengeschädigte Haut mit Hyaluronsäure behandeln

Die Elastose ist meist Folge einer zu intensiven, jahrelangen Sonneneinwirkung. Durch die Einwirkung von UV-Strahlung und ionisierender Strahlung wird eine Hautveränderung in Form von Vermehrung von Bindegewebsfasern (Verdickung, Faltenbildung) ausgelöst. Sie tritt beispielsweise nach wiederkehrenden häufigen Sonnenbränden als Keratosis senilis in sonnenexponierten Arealen wie Gesicht oder Dekolleté auf.

Bei einer beginnenden durch Sonne geschädigten Altershaut, graben sich meisten die ersten Falten in die trockene Haut des Dekolleté ein. Zudem taucht ein Pigmentfleck nach dem anderen auf. Das sind die Folgen häufiger Solarium besuche und/oder wiederholter starker Sonneneinwirkung.

Wer ist vor allem von Elastose, sonnengeschädigter Haut, betroffen?

Meist sind von dieser Form der Elastose, sonnengeschädigter Haut, vor allem Menschen über 45 Jahren und Menschen mit heller Haut betroffen, deren Haut wenig Pigmentschutz aufweist. Doch auch dunklere Hauttypen sind durch die jahrelange Einwirkung der Sonne nicht vor starker Hautschädigung geschützt.

Die Haut vergisst nichts: Jeder Sonnenbrand ist ein zusätzliches Mosaiksteinchen auf dem Weg zur Altershaut und leider auch der zum später möglicherweise beginnenden Hautkrebs. Nicht zu unterschätzen sind die zusätzlichen schädigenden ultravioletten Lichtstrahlen, die durch die Veränderung unserer Erdatmosphäre (Ozonloch), immer ungefilterter auf die Erde kommen. So sind neben den Sonnenanbetern vor allem Menschen gefährdet, die sich - meistens ohne Lichtschutz - viel im Freien aufhalten: Menschen, die viel im Garten arbeiten, Segler, Tennisspieler, Golfer usw.

Um diese Haut zu regenerieren eignet sich eine Behandlung mit einer hochwertigen vernetzten Hyaluronsäure, die zwar stark Feuchtigkeit binden kann aber kein zusätzlichen Volumen gibt.

Behandlung der Elastose mit Hyaluronsäure

Sonnengeschädigte Haut

Durch das großflächige, sanfte injizieren von nativer Hyaluronsäure in die richtige Schicht der geschädigten Dermis, kann der sonnengeschädigten Haut die Möglichkeit gegeben werden, wieder Feuchtigkeit zu binden und sich langfristig wieder weitestgehend zu regenerieren.

Die Behandlung von sonnengeschädigter Haut erfordert Geduld und Zeit. Da es sich bei Elastose meist um eine stark geschädigte Haut handelt, die die Fähigkeit, Feuchtigkeit zu binden, verloren hat, reicht eine Behandlung nicht aus. Vielmehr gilt es, die Haut über einen längeren Zeitraum und mehreren Sitzungen, in einen Regenerationsprozess zu führen, damit sie sich in Zukunft immer mehr allein helfen kann.

Je älter der Patient desto länger dauert der Regenerationsprozess der hat. Der reguläre hauteigene Regenerations-Zyklus von zirka 28 Tagen verlangsamt sich ohnehin rapide ab dem 30. Lebensjahr. Bei einer sonnengeschädigter Haut ist er weitestgehend zerstört und dauert noch länger. Aber genau dieser Regenerationszyklus der geschädigten Haut, muss während des Behandlungsprozess berücksichtigt und eingebunden werden. Je nach Grad der Elastose, sollten zwischen den Sitzungen mindesten 8-16 Wochen Abstand liegen. Eine stark sonnengeschädigte Haut, kann nicht zur Heilung gezwungen werden - sie muss wieder langsam lernen, sich dauerhaft regenerieren.

Technik der Behandlung von sonnengeschädigter Haut

Zur Behandlung setzte ich eine spezielle hochprofessionelle Technik mit der stumpfen Kanüle ein und bringe die hochwertige vernetzten Hyaluronsäure genau in die richtige Hautschicht ein - genau dort, wo sie normalerweise auch in der Dermis produziert wird. Es ist dieselbe Schicht, wo die Haut auch Kollagen und Elastin produziert. Die Hyaluronsäure wird sanft, ohne die Haut zu verletzen oder erneut zu stressen, großflächig injiziert. Die Haut hat nun die Chance, innerhalb ihres nächsten Regenerationszyklus, durch die eingebrachte Hyaluronsäure, wieder Feuchtigkeit zu binden, überflüssigen Talg abtransportieren und sich zu regenerieren.

Beugen Sie der Elastose vor

Um diesem krankhaften Hautbild vorzubeugen, sollte man auf ausreichenden Sonnenschutz achten und immer entsprechende Sonnenschutzmittel verwenden - auch um ein weiteres Fortschreiten der Elastose zu verhindern.
Das Tragen von UV-dichten Kopfbedeckungen und von UV-dichten Textilien steht ist ebenfalls wichtig. Zusätzliche sollten Lichtschutzpräparate mit einem Lichtschutzfaktor von mindestens 15 und einer breiten Schutzwirkung sowohl im UV-B als auch im UV-A-Bereich eingesetzt werden.

Mit diesen Maßnahmen sollte man nicht erst anfangen, wenn schon ein Lichtschaden aufgetreten ist, sondern schon viel früher, da meist 10-20, manchmal auch 30 Jahre braucht, bis sich die Lichtschäden und eventuell später ein Hautkrebs entwickeln.

Was sind Warnzeichen eines Lichtschadens der Haut?

Hautkrebsgefahr aus dem Solarium

Wenn junge Menschen, bis zu einem Alter von 35 Jahren, viel ins Solarium gehen, verdoppeln sie damit ihr Risiko, am besonders aggressiven schwarzen Hautkrebs, dem malignen Melanom, zu erkranken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie französischer und italienischer Wissenschaftler. Deshalb raten Die Deutsche Krebshilfe und die Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) dringend davon ab, Solarien zu nutzen.

Warnzeichen eines Lichtschadens der Haut sind, wenn sich Pigmentflecken oder auch kleinen weißliche Stellen auf der Haut zeigen, wenn die Haut dünner wird und sich Falten bilden und wenn durchscheinende Äderchen oder blaue Flecken auch nach kleinsten Stößen entstehen.

Menschen mit solchen Lichtschäden sind hochgradig gefährdet, Hautkrebse zu bekommen und sollten sich mindestens 1 x im Jahr gründlich von einem Hautarzt untersuchen lassen.

Meistens sind Gesicht, Handrücken und Unterarme betroffen, also die Areale, die häufig ungeschützt dem Sonnenlicht ausgesetzt sind.

Wie zeigt sich Gefahr von Hautkrebs?

Oft kann man die Stellen bereits fühlen, bevor sie auf der Haut sichtbar werden: eine kleine, raue, leicht gerötete Stelle, die manchmal einem Schorf ähnlich ist. Dieser Schorf kann sich zwar verändern oder sogar ganz verschwinden, insbesondere, wenn er mit einer Fettcreme behandelt wird. Er kommt aber doch immer wieder an derselben Stelle.

Wie sieht ein beginnender Hautkrebs aus?

Sehr verdächtig für beginnende Hautkrebse (In-situ-Carcinome) sind kleine, ca. 3-5 mm große, manchmal schorfige Hautrötungen, die nicht mehr von selbst weggehen.

Andere Hautkrebse, wie die Basalzellkrebse bilden eher kleine, rötliche Knötchen, die auch nicht mehr von selbst weggehen und langsam wachsen. Sie müssen operativ entfernt werden.

Basalzellkrebs in Augennähe. Er muss baldmöglichst operativ entfernt werden.

Der gefährlichste Hautkrebs ist der "Schwarze Hautkrebs", das Maligne Melanom. Er ist fast immer tödlich, wenn er nicht rechtzeitig diagnostiziert und operativ entfernt wird. Oft entwickelt er aus einem Muttermal.

Die Deutsche Krebshilfe rät: Richtig mit der Sonne umgehen

  • Bis zum Ende des ersten Lebensjahres sollten Sie Ihr Kind überhaupt nicht der direkten Sonne aussetzen. Vermeiden Sie auch, die zarte Haut Ihres Kindes unnötig mit Sonnenschutzmitteln zu belasten. Sonnenschutzmittel sind frühestens ab dem Ende des 2. Lebensjahr ein geeigneter Schutz vor Sonnenbrand.
  • Einfach und wirksam: Schatten und sonnengerechte Kleidung.
  • Meiden Sie besonders die Sonne in der Mittagszeit (11 bis 16 Uhr).
  • Tragen Sie in der Sonne immer sonnendichte Kleidung und auf jeden Fall eine Kopfbedeckung.
  • Cremen Sie alle unbedeckten Körperstellen mit einem Sonnenschutzmittel (ab Lichtschutzfaktor 30) ein. Mindestens 30 Minuten vor dem Sonnenbad.
  • Erneuern Sie Ihren Sonnenschutz mehrmals am Tag. Aber Achtung: Sonnenschutzmittel schützen nicht vor Hautkrebs! Nachcremen verlängert die Schutzwirkung nicht.
  • Verwenden Sie beim Baden nur wasserfeste Sonnencreme. Und cremen Sie sich nach dem Abtrocknen noch einmal ein. Noch besser: Schützen Sie die Schultern mit einem T-Shirt oder spezieller Badebekleidung.
  • Schützen Sie die Augen durch eine Sonnenbrille mit UV-Filter und möglichst geschlossenen Seiten.
  • Bräunen Sie Ihre Haut nicht im Solarium vor! Zuviel UV-Strahlung, egal ob künstlich oder natürlich, schadet der Haut und lässt sie schneller altern.
  • Viel trinken! Der Körper verliert in der Sonne viel Flüssigkeit

Dies sind Empfehlungen der Deutschen Krebshilfe und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP). Auf der Internetseite des Bundesamtes für Strahlenschutz finden Sie umfangreiche Informationen zum Thema "UV-Strahlung".

www.krebshilfe.de/wir-informieren/ueber-praevention-frueherk/sonne-und-hautkrebs.html