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Stirnfalten mit Hyaluronsäure unterspritzen

Stirnfalten sollten so früh wie möglich unterspritzt werden

Stirnfalten können mit Hyaluronsäure wesentlich glatter werden oder sogar ganz verschwinden. Es gilt: Je länger und tiefer die queren Stirnfalten (Sorgenfalten) eingegraben sind, desto länger dauert der Prozess der Glättung der Falten. Vor diesem Hintergrund empfiehlt sich, die Falten auf der Stirn so früh wie möglich zu behandeln - am besten vorbeugend.

Wie entstehen Stirnfalten?

Die meist markanten, queren Falten auf der Stirn, entstehen durch zu häufige Stauchung der Haut. Diese geraden oder welligen Stirnfalten lassen das Gesicht angestrengt aussehen. Mit zunehmendem Alter geht immer mehr Unterhautfettgewebe auf der Stirn verloren und die Haut wird so dünn, dass die Mimik-Falten auch im entspannten Zustand des Gesichts sichtbar bleiben. Ein häufiges und starkes Hochziehen der Augenbrauen und damit auch der Stirn, führt dort zu ständigen Stauchungen der im Alter ohnehin bereits unelastischer Haut. Die Stirnfalten werden immer tiefer.

Tiefe Stirnfalten brauchen mehrere Hyaluron Behandlungen

Bei tiefen Stirnfalten sind mehrere Behandlungen mit Hyaluronsäure im Abstand von mindestens 4-8 Wochen ratsam um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Eine zu starke Unterspritzung bei der ersten Sitzung kann zu einer sogenannten Überkorrektur - Beulen auf der Stirn durch Hyaluronsäure - führen.

Stirnfalten

Wie lange hält das Ergebnis der Hyaluron-Behandlung von Stirnfalten an?

Bei der Behandlung der Stirnfalten mit der stumpfen Kanüle durch einen erfahrenen Behandler kann sich die Stirn ganz glätten und das Ergebnis bleibt, je nach Alter des Patienten, oft für 1-3 Jahre.

Sieht man nach der Hyaluron-Behandlung der Stirnfalten verbeult aus? siehe Nebenwirkung Unterspritzung Stirnfalten

Was ist der Unterschied zwischen Zornesfalten und Sorgenfalten?

Falten auf der Stirn bilden sich meistens quer, gerade oder wellig und werden oft auch Sorgenfalten und Zornesfalten (Falten zwischen den Augenbrauen) genannt. Diese Falten lassen das gesamte Gesicht oft angestrengt aussehen. Im fortgeschrittenen Alter ist das Unterhautfettgewebe meistens bereits so stark ausgedünnt, dass die Stirnfalten leider auch im entspannten Zustand des Gesichts sichtbar bleiben.

Die queren Stirnfalten werden häufig auch als Denkerfalten oder Sorgenfalten bezeichnet. In einigen extremen Fällen bilden sich zusätzlich senkrecht, parallel verlaufende Falten auf der Stirn.

Botulinumtoxin oder Hyaluronsäure zur Behandlung der Stirnfalten?

Botox ist eigentlich für Stirnfalten nicht notwendig. Auch sehr tiefe Stirnfalten können mit Hyaluronsäure aufgefüllt und glatter werden.

Mit vernetzter Hyaluronsäure können Stirnfalten gewebeschonend behandelt werden. Hyaluron ist in jedem Fall besser, als die Sorgenfalten und Zornesfalten mit Botox zu behandeln. Da das Nervengift Botox die Haut mit Lähmungseffekten glättet, kann die Mimik gestört werden und entsprechend maskenhaft wirken. Zudem kann es zu weiteren unerfreulichen Nebenwirkungen kommen.

Glatte Stirn mit Hyaluronsäure hält länger als Botox

Mit der modernen und zukunftsweisenden Anti-Aging-Technik, der Faltenbehandlung mit der stumpfen Nadel, kann die gesamte Stirn ohne Einsatz von Botox geglättet und die Haut regeneriert werden. Der erfahrene Behandler injiziert die Hyaluronsäure großflächig in die richtige Hautschicht, so dass die Haut wieder in der Lage ist, ausreichend Feuchtigkeit zu binden, sich zu regenerieren und somit wieder glatt und geschmeidig wird.

Dieses Verfahren ist zwar aufwendiger als die Stirn mit Botox zu behandeln, aber durch das Wiedereinsetzen des Regenerationsprozesses der Haut, wesentlich langanhaltender und vor allem natürlicher und biologisch. Botox-Behandlung muss im Gegensatz zur Hyaluronbehandlung alle 3-6 Monate wiederholt werden.

Botoxausnahme für den Soforteffekt:

Bei sehr tiefe Stirnfalten und eine starke Stirnmuskulatur hilft die Kombination von Botox und Hyaluronsäure sehr schnell

Bei sehr starken oder tiefen Stirnfalten kann einmalig zur Unterstützung der Behandlung mit Hyaluronsäure Botox in ganz leichter Dosis verwendet werden. Somit wird die starke Stirnmuskulatur und die oft nicht kontrollierbare Stirnmimik, das Stirnrunzeln, etwas abgeschwächt. Die eintretende Entspannung der Stirnmuskulatur und die langsam einsetzende Kraftreduzierung durch den Einsatz von wenig Botox, glättet die Stirn. Über die Zeit wird die aktive Stirnmuskulatur etwas schwächer und der behandelte Patient gewöhnt sich die übertriebene Mimik ab. Die Mimik bleibt aber erhalten. Zusätzlich werden dann in einer weiteren Sitzung die Stirnfalten mit Hyaluronsäure aufgefüllt, um Substanzdefekte am Boden der queren Stirnfalten auszugleichen. Die langanhaltende Hautregeneration durch die Behandlung mit Hyaluronsäure kann dann schneller und effektiver einsetzen.